James Joyces Mad Men: Ulysses

Es ist wieder so weit, Bloomsday steht vor der Tür. Am 16. Juni werden wieder viele Leser James Joyce ehren, indem sie den Schritten einer der Hauptfiguren aus Ulysses folgen.

Seit Beginn dieses Jahres sind die meisten Werke James Joyce’ gemeinfrei, d.h. jeder kann eigene Ausgaben auf den Markt bringen, solange er sich nicht an jenen vergreift, die mehr oder weniger großzügig editiert wurden.

Sicher ist, dass Ulysses kein Potboiler ist, er ist nicht plotorientiert, lässt sich nicht an einem oder zwei Abenden weglesen wie Suzanne Collins oder J.K. Rowling. Der Leser fragt sich nicht dauernd, wie die Figuren aus einer brenzligen Situation herauskommen. Es wird ihm keine simple Exposition geboten, die Charaktere sind rund und vollständig, sie eignen sich nicht für die Identifikation.

Das alles im Zusammenhang und mit noch viel mehr zu Ulysses – dem Mad Men der irischen Literatur – bei Con Text.

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